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Die voll erblühte Rose 

 

 

 

So aufrecht steht sie da,

die voll erblühte Rose.

Sie hat an leuchtenden

Sonnentagen ihre ganze

Schönheit verschenkt,

ihren süßen Duft versprüht

und die ganze Welt geliebt.

Auch die schlechten Tage

hat sie tapfer ertragen,

ihren Kopf nie hängenlassen.

Nun lächelt sie ganz erhaben

noch einmal die Sonne an,

mit angwelkten Blättern

und ausgehauchtem Duft.

Sie weiß, was auf sie zukommt

und erwartet aufrecht ihr Ende.

Schon ein flüchtiger Schmetterlingskuß

könnte es herbeiführen.

 

 

Gedicht
Zuhause

 

 

Du bautest einst für uns ein Haus,

ein warmes Nest für deine Familie.

Buntes Treiben herrschte in dem Heim

und fröhliches Gezwitscher erfüllte den Raum.

Dann wurde es still um dich.

Die Jungen waren ausgeflogen.

In regelmäßigen Abständen kehren sie

immer wieder in's Nest zurück.

Du breitest deine Flügel über sie aus

und pflegst ihre kleinen Wunden.

Gestärkt können sie nun wieder für eine Zeit

den Stürmen des Lebens standhalten.

Zufrieden bleibst du in deinem Nest zurück,

immer darauf bedacht,

daß die Türen auch ganz weit offen sind.

 

 

Gedicht
Wolken


 

Sieh, die Wolken!

Kleine, weiße Flocken

oder große, dunkle Gebilde.

Willenlos werden sie von den Launen des Windes

vorangetrieben, zerfetzt oder unheilsvoll zusammengeballt.

Für den Beobachter oft ein Phantasiespiel

oder eine Träumerei.

Wir dagegen haben einen eigenen Willen.

Können unseren Weg selbst bestimmen

und, wenn nötig, jeden Tag umkehren

 

Gedicht
Zu spät


 

Hast meine Kindheit eingefangen,
du altes und geliebtes Haus.
Ich bin einfach fortgegangen,
hielt’s irgendwann mal nicht mehr aus.

Die große Welt stand mir nun offen,
hab viel erlebt und viel geschaut;
doch nichts, was ich hier angetroffen,
war mir so wie du vertraut.

Als ich dann nach vielen Jahren
kehrte heim, zu dir zurück,
mußte bitter ich erfahren,
zerbrochen war mein Traum, mein Glück.

Nichts mehr war von dir erhalten,
keine Mauer, keine Wand;
und auch niemand von den Alten
bot mir noch zum Gruß die Hand.

Wo sind sie alle nur geblieben,
die lieben, guten Menschen mein?
Ich fühl’ mich einsam und vertrieben,
kann niemals mehr zu Hause sein

 

Gedicht
Der Winter

 

 


 

"Jetzt komme ich!", knurrt rauh der Winter.

"Jetzt beherrsche ich die Zeit!

Ich verwand'le Land und Wälder,

schenke all'n ein weißes Kleid.

 

Überall laß ich es glitzern,

alles glänzed wie Kristall.

Doch es werden heftig frieren,

die Menschen und das Vieh im Stall.

 

Blumen werden keine blühen,

Bäume stehen nackend da,

selbst die kleinen Weidekätzchen

machen sich bei mir noch rar.

 

Federleichte weisse Flocken

lass' ich leis' vom Himmel schnei'n,

doch unter meiner weißen Decke

wird auch neues Brot gedei'hn."




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